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EU KI-Verordnung — Häufig gestellte Fragen
Klare Antworten auf die häufigsten Fragen zur EU KI-Verordnung Compliance für Startups, KMUs und ihre Legal- und Tech-Teams.
Gilt die EU KI-Verordnung für mein Startup?+
Ja, wenn Ihr Startup KI-Systeme entwickelt, einsetzt oder nutzt, die Nutzer in der Europäischen Union betreffen — unabhängig davon, wo Ihr Unternehmen registriert ist. Die Verordnung gilt ab dem 2. August 2026.
Welche Strafen drohen bei Nichteinhaltung der EU KI-Verordnung?+
Bußgelder reichen von €7,5 Millionen (oder 1,5% des weltweiten Jahresumsatzes) bei geringfügigen Verstößen bis zu €35 Millionen (oder 7% des weltweiten Jahresumsatzes) bei den schwerwiegendsten Verstößen.
Was sind die vier Risikokategorien der EU KI-Verordnung?+
Die EU KI-Verordnung klassifiziert KI-Systeme in vier Kategorien: (1) Verboten — vollständig verboten, wie z.B. Social-Scoring-Systeme; (2) Hochrisiko — strenge Anforderungen einschließlich technischer Dokumentation und Konformitätsbewertung; (3) Begrenztes Risiko — nur Transparenzpflichten; (4) Minimales Risiko — keine Pflichtanforderungen.
Wie lange dauert die Compliance mit der EU KI-Verordnung?+
Verumt liefert ein vollständiges, prüfungsbereites Compliance-Paket in 12 Wochen — ab €2.500. Traditionelle Anwaltskanzleien benötigen 6 bis 18 Monate und berechnen €50.000 oder mehr.
Was ist eine Konformitätsbewertung?+
Eine Konformitätsbewertung ist der Prozess, durch den ein Unternehmen überprüft, ob ein Hochrisiko-KI-System die Anforderungen der EU KI-Verordnung erfüllt. Für die meisten Hochrisiko-Systeme ist dies eine Selbstbewertung, die in der technischen Akte dokumentiert wird.